SAP Business One 10.0 FP 2608

Das Feature Pack 2608 erweitert SAP Business One vor allem im Web Client, in Finanz- und Logistikprozessen, bei Analysen und KI-Funktionen sowie in Administration, Integration und Erweiterbarkeit.

Web Client deckt mehr Prozesse ab

FP 2608 verlagert weitere Kernprozesse in den Web Client. Neue oder ausgebaute Apps betreffen unter anderem Buchhaltung, Zahlungen, Bestand, Beschaffung, Produktion, Personalwesen und Projektmanagement. Auch Drucken, Kalender, Genehmigungen und Datenimporte werden breiter unterstützt.

Finanzprozesse für Deutschland erweitert

Für Deutschland werden DATEV-Export und steuerliche Konfigurationen erweitert. Hinzu kommen neue Felder für Steuer- und Zahlungsinformationen sowie aktuelle SEPA-Formate für Überweisungen und Lastschriften. Auch allgemein verfügbare Zahlungs-, Abstimmungs- und Mahnprozesse werden im Web Client ausgebaut.

Analysen und KI ausgebaut

Neue Berichte erweitern Auswertungen für Finanzwesen, Bestand und Einkauf. KI kann benutzerdefinierte SQL-Abfragen erzeugen und kontextbezogene Fragen direkt in vielen Ansichten beantworten. Berichtsansichten lassen sich zudem zwischen Unternehmen übertragen und Berichtsdaten nach Excel exportieren.

Plattform und Integration modernisiert

Erweiterungen betreffen UI API, Serviceschicht, Webhooks, B1i und Identity Management. Ein MCP-Server schafft eine zusätzliche Schnittstelle für KI-Agenten, während OpenTelemetry das Performance-Tracing ergänzt. Auch Lifecycle-, Lizenz- und Installationsprozesse erhalten neue Verwaltungs- und Kontrollmöglichkeiten.

Plattform & Erweiterbarkeit

APIs, Webhooks und Erweiterungswerkzeuge erhalten zahlreiche neue Methoden und Integrationsmöglichkeiten. Identity Management, Serviceschicht, B1i und Lifecycle-Verwaltung werden funktional erweitert. Zusätzlich kommen OpenTelemetry-Tracing, MCP-Unterstützung für KI-Agenten und weitere KI-Beispiele für die Erweiterungsentwicklung hinzu.

Formelbasierte benutzerdefinierte Werte können nun bei bestimmten Ereignissen oder bei Feldänderungen und Ereignissen automatisch aktualisiert werden. Die Funktion wird außerdem auf zusätzliche Business-Objekte wie Wareneinstandspreise, Bestandsbuchungen, Anfangsbestände und Ressourcen erweitert.

Beispiele zeigen, wie KI-Tools bei der Code-Generierung für UI-API-Erweiterungen und beim Erstellen von OData-Abfragen aus Serviceschicht-Metadaten eingesetzt werden können.

APIs können URLs für Listen- und Detailsichten weiterer Business- und Konfigurationsobjekte erzeugen.

Die UI-API unterstützt zusätzliche Objekte für ChooseFromList-Verknüpfungen sowie neue Methoden für Unterabschnitte, Gruppen, Raster-Navigation und Controls. Zusätzlich können View-Informationen und internationalisierte Texte programmatisch abgerufen werden.

Das VS-Code-Plugin für Web-Client-Erweiterungen unterstützt zusätzliche Views, verbesserte Build-Fehlerbehandlung, neue npm-Skripte und konfigurierbare Chrome-Startparameter.

Der Web Client unterstützt durchgängiges Performance-Tracing nach OpenTelemetry-Standards für Analyse und Fehlerbehebung im Anwendungs-Stack.

Der Extension Single Sign-On Manager unterstützt Zielgruppenkonfigurationen. Benutzerdefinierte Backend-Services können Web-Client-Anforderungen authentifizieren und mit derselben Authentifizierung die Serviceschicht aufrufen.

SAP IAS wird offiziell als OIDC-Identity-Provider unterstützt, und unter einem IdP können mehrere Domänen registriert werden. Beim Löschen von IdP-Benutzern werden Unternehmensbindungen und zugeordnete Lizenzen geprüft und können entsprechend aufgehoben oder entfernt werden.

Der Lizenzmanager unterstützt CIDR-Blöcke in Erlaubtlisten, und Upgrades zeigen betroffene Komponenten sowie Datenbanksicherungsstände transparenter an. Ergänzend werden inkonsistente Lizenzzuordnungen gekennzeichnet, Firmennamen im SLD aktualisiert und Benutzeränderungen in Audit-Protokollen angezeigt.

Neuinstallationen enthalten bestimmte ältere Crystal-Reports-Laufzeitdateien nicht mehr. Der Electronic File Mapping Transformation Service kann als eigenständige Komponente installiert und im SLD registriert werden und ist für elektronische Belege und bestimmte elektronische Berichte erforderlich.

Webhook-Ereignisse können mit Formeln bedingt ausgelöst und um zusätzliche Business-Objekteigenschaften ergänzt werden. Erweiterte Ereignisdaten liefern mehr Kontext, Zustellinformationen und zusätzliche Daten für Überwachung und Integration.

Ein Open-Source-MCP-Server ermöglicht die Integration von KI-Agenten mit der SAP-Business-One-Serviceschicht. SAP stellt dafür Beispielcode für eigene Szenarien bereit.

Die UI-API kann Serviceschicht-URLs des verbundenen Unternehmens für On-Premise- und Cloud-Umgebungen abrufen. In Serviceschicht und DI API lässt sich außerdem der Aktivstatus benutzerdefinierter Abfragen auslesen.

Das Integration Framework unterstützt die automatische Rotation privater OAuth-JWT-Schlüssel und Zertifikate für OIDC-Client-Authentifizierung. Rotationsintervalle, manuelle Auslösung und Verlaufsprotokolle werden unterstützt.

Materialwirtschaft

Die Materialwirtschaft erhält neue Funktionen für Bestandsneubewertung, Kommissionierung, Packlisten und Preisverwaltung. Artikelplanung und Beschaffungsprozesse werden stärker im Web Client abgebildet. Zusätzliche Einstellungen steuern Bestandsbelege, Serien- und Chargenverwaltung sowie Standardpreise.

Für Warenein- und Warenausgänge kann eine Standardpreisliste festgelegt werden; voreingestellt ist der letzte Einkaufspreis.

Neue Einstellungen betreffen unter anderem Serien- und Chargenauswahl, Verwaltung von Seriennummern und Chargen, Sperren negativen Bestands sowie automatische ME-Gruppen- und Paketdefinitionen. Die Einstellungen wirken auf Bestands- und teilweise auch Verkaufsbelege.

Artikelstammdaten erhalten eine neue Registerkarte Planung mit Informationen für Materialbedarfsplanung und Produktion. Dort können unter anderem Planungs- und Beschaffungsmethoden sowie Auftragsintervalle gepflegt werden.

Neue Apps ermöglichen das Anzeigen, Filtern, Anlegen und Aktualisieren von Bestandsneubewertungen. Neubewertungen können auf Preisänderungen oder Bestandsbelastungen und -entlastungen basieren und die zugehörigen Buchungsbelege erzeugen.

Neue Apps unterstützen Kommissionierlisten sowie Kommissionieren und Packen für Verkaufs-, Produktions- und Umlagerungsprozesse. Daraus können verschiedene Zielbelege wie Lieferungen, Rechnungen, Produktionsausgänge und Bestandsumlagerungen angelegt werden.

Neue Apps verwalten Preislisten, Rabattgruppen und Sonderpreise für Geschäftspartner. Ergänzend stehen Berichte zu Preisen, Rabatten und letzten Einkaufs- und Verkaufspreisen zur Verfügung.

Eingangsrechnungen für Zollagenten können auf Basis von Wareneinstandspreisbelegen angelegt werden. Die Funktion setzt eine kontinuierliche Bestandsführung voraus.

Kundenaufträge können in Bestellanforderungen, Lieferantenanfragen oder Bestellungen kopiert werden. Ein neuer Erstellungsassistent erzeugt und plant Lieferantenanfragen für mehrere Lieferanten anhand definierter Parameter.

Packlisten können direkt aus Kundenaufträgen angelegt, bearbeitet, angezeigt und gedruckt werden; neue Packstückarten lassen sich direkt in der Packliste anlegen. Für Lieferungen und Ausgangsrechnungen steht ein neues Crystal-Reports-Layout bereit, und der gemeinsame Druck mit Packlisten kann konfiguriert werden.

Administration

Die Administration wird bei Unternehmenskonfiguration, Richtlinien, Kalendern, Berechtigungen und Lizenzverwaltung erweitert. Datenimport, Drucken, Anlagen und Genehmigungsansichten erhalten zusätzliche Funktionen und Bedienoptionen. Auch Microsoft-365-Integration, Jobmonitor und allgemeine Web-Client-Einstellungen werden ausgebaut.

In den Firmendetails können neue Länder-, Regions- und Bundeslandeinträge direkt aus den entsprechenden Auswahllisten heraus definiert oder vorhandene Einträge aktualisiert werden.

Geschäftsbedingungen, Garantie- und Retourenrichtlinien können in den Firmendetails hinterlegt werden. Für Verkaufsbelege lässt sich konfigurieren, welche Richtlinien beim Drucken oder E-Mail-Versand automatisch ausgegeben oder angehängt werden.

Technische Details für die Generierung von QR-Codes können konfiguriert werden; Änderungen gelten für neue oder aktualisierte Belege.

Für die Microsoft-365-Integration kann ein Unternehmenskonto anstelle des Workflow-Benutzerkontos gebunden werden. Zusätzlich unterstützt SAP Business One das neue Microsoft Outlook für Windows beim E-Mail-Versand.

Der Jobmonitor kann Jobs nach Quelle, Laufnummer, Benutzernamen und Benutzercode filtern. Laufende Jobs lassen sich außerdem mit ihrer Quellanwendung verknüpfen.

Neue Konfigurationsseiten verwalten Kalendereinstellungen, Arbeitswochen und Feiertage. Feiertagsdaten können gesucht, gefiltert, angelegt und gelöscht werden.

Zusätzliche Konfigurationsseiten unterstützen mehrsprachige Werte und kennzeichnen übersetzbare Felder mit einem Globus-Symbol.

Prozess-Maps unterstützen Bearbeitungsschritte auf Basis benutzerdefinierter Objekte sowie Schritte zum Öffnen externer Websites. Außerdem stehen zusätzliche Business-Objekte aus mehreren Funktionsbereichen zur Verfügung.

Dateien und E-Mails können per Drag&Drop als Anlagen hinzugefügt werden. Bilder lassen sich auf diese Weise auch in Geschäftspartner-, Artikel-, Ressourcen- und Mitarbeiterstammdaten übernehmen.

Der Excel-Import erhält generierte Vorlagen mit Validierungsregeln und automatischer Feldzuordnung sowie eine Vorschau mit Fehlerkorrektur. Importsitzungen werden gesichert und können fortgesetzt werden; ein Simulationsmodus prüft Ergebnisse, ohne Datensätze in der Datenbank zu speichern.

Angepasste Spaltenbreiten in Listenansichten werden gespeichert. Tabellen in Detailansichten können im Vollbildmodus geöffnet werden.

Vorschau und Druck unterstützen zusätzliche PDF-Aufteilungen, Druckreihenfolgen, Wasserzeichen, automatische PDF-Archivierung und weitere Dokumentarten. Neue Crystal-Reports-Systemlayouts stehen unter anderem für Aktivitäten, Opportunities, Servicebelege, Wareneinstandspreise sowie Warenbewegungen zur Verfügung.

Die Gruppe Buchhaltung wird in Navigationsleiste und Hauptmenü nun nach der Gruppe Einreichungen angezeigt.

In Genehmigungsentscheidungen und Belegen im Genehmigungsprozess werden Benutzernamen direkter angezeigt und filterbar. Zusätzliche Felder mit Benutzercodes stehen als Filter und Tabellenspalten zur Verfügung.

Die Lizenzverwaltung zeigt eine Summenzeile über alle Unternehmen, die dieselbe Lizenzdatei verwenden.

Bei schreibgeschützter Berechtigung kann über die Berechtigungsüberschreibung eine vollständige Autorisierung angefordert werden. Die Funktion lässt sich auf Unternehmens- und Benutzerebene steuern.

In deutschen Unternehmensdatenbanken steht in den Firmendetails ein neues Feld General Manager zur Verfügung.

Finanzbuchhaltung

Finanzprozesse werden bei Buchungen, Zahlungen, Abstimmungen, Mahnungen und Cashflow breiter im Web Client unterstützt. Für Deutschland kommen Erweiterungen für DATEV, Steuerkonfiguration, Zahlungsreferenzen und aktuelle SEPA-Formate hinzu. Zusätzliche Einstellungen und Ansichten verbessern die Verwaltung von Zahlungsbedingungen, Skonti, Zahlungsläufen und offenen Salden.

In Transaktionen für vorerfasste Belege kann Strg + B den Soll- oder Habenbetrag einer Journalbuchungszeile automatisch zum Ausgleich des vorherigen Eintrags ergänzen.

Dauerbuchungszeilen unterstützen ebenfalls das automatische Ausfüllen von Ausgleichsbeträgen per Strg + B. Automatisch erzeugte Dauerbuchungsbeleginstanzen lassen sich im Jobmonitor mit Status, Zeitplanung und Fortschritt überwachen.

Eröffnungssalden können aus Microsoft Excel in den Web Client importiert und in die entsprechenden Felder übernommen werden.

Neue Buchhaltungs-Apps ermöglichen das Anlegen interner Abstimmungen für Sachkonten sowie das Anzeigen angewendeter Transaktionen und Abstimmungen. Bereits angewendete interne Abstimmungen können storniert werden.

Eine neue Registerkarte Buchungsbeleg in den Buchhaltungseinstellungen bündelt Einstellungen für automatische und manuelle Buchungen.

Zahlungsbedingungen können über ein neues Aktiv-Kennzeichen deaktiviert werden. Inaktive Zahlungsbedingungen erscheinen nicht mehr in den entsprechenden Auswahllisten.

In der Konfiguration stehen neue Zahlungsbelegeinstellungen für Ein- und Ausgangszahlungen sowie eine Definitionsseite für Zahlungsmethoden zur Verfügung. Zahlwege für Zahlungsassistent und manuelle Zahlungen können dort verwaltet und mit dem SAP-Business-One-Client synchronisiert werden.

Die Listendaten von Mahnstufen können aus den Mahnbedingungen in eine Microsoft-Excel-Datei exportiert werden.

Neue Seiten für Cashflow-Einstellungen und Cashflow-Positionen ermöglichen die Verwaltung der entsprechenden Konfigurationen im Web Client.

Skonti können wahlweise auf Buchungsdatum, Systemdatum oder Belegdatum basieren.

Zahlungsläufe können neu angelegt und bestehende Läufe bearbeitet werden. Zahlungsaufträge und Zahlungsläufe lassen sich außerdem ausführen, stornieren oder entfernen.

Eine neue Bankengruppe bündelt Apps für externe Auszüge, deren Verarbeitung sowie externe Abstimmungen und Berichte. Die manuelle Bankabstimmung ist laut Quelle nur in bestimmten Lokalisierungen verfügbar und wird daher für Deutschland nicht berücksichtigt.

Neue Apps unterstützen das Anlegen, Verwalten und Entwerten von Schecks zur Zahlung für Geschäftspartner und Konten. Außerdem stehen Funktionen für Entwürfe, Schecknummernbestätigung und Druckstatus zur Verfügung.

Der offene Saldo wird bei Eingangs- und Ausgangszahlungen als Spalte in Listenansichten und als Feld in der Detailsicht angezeigt.

Bei geparkten Zahlungen und Ausgangszahlungen im Genehmigungsprozess werden Benutzernamen und zusätzliche Benutzercodes für Anzeige und Filterung bereitgestellt.

Ein neues Feld Primärformularposition ermöglicht die Zuordnung einer Kreditkarteneinreichungsprovision zu einer Primärformularposition, wenn das Sachkonto bargeldrelevant ist.

Neue Apps ermöglichen interne Abstimmungen für Geschäftspartner, die Anzeige angewendeter Transaktionen und Abstimmungen sowie das Stornieren bereits angewendeter Abstimmungen.

Für ausgewählte Verkaufs- und Einkaufsbelege steht ein neuer Dialog zur Verfügung, um Ratendetails anzuzeigen und zu definieren.

Der neue Mahnassistent kann Mahnbriefe für überfällige Kundenzahlungen erzeugen und versenden. Zusätzlich können Servicerechnungen für Zinsen oder Gebühren angelegt werden.

In den Listenansichten der meisten Verkaufs- und Einkaufsbelege steht der offene Betrag als eigene Spalte zur Verfügung.

Für EU-Lokalisierungen wird Reverse Charge in Verkaufsbelegzeilen unterstützt: Der Steuerbetrag wird auf null gesetzt, während der Steuersatz erhalten bleibt. Für Reverse Charge ist eine UID-Nummer auf der Registerkarte Buchhaltung erforderlich.

Der DATEV-Export unterstützt Deltaläufe auf Basis abgeschlossener Exportläufe sowie den Export von Geschäftspartner- und Sachkontendaten. Zusätzlich können Sachverhalte L+L für die steuerliche Kategorisierung und DATEV-Datenübertragung definiert und verwaltet werden.

In der Konfiguration stehen Steuererklärungsfelder sowie Einstellungen für Steuergruppen, Steuerkennzeichenermittlung und Quellensteuerkennzeichen zur Verfügung. Lagerstammdaten erhalten zusätzlich Felder für UID-Nummer und Konsignationsgeschäftspartnercode.

Geschäftspartner können zusätzliche Zahlungsreferenzinformationen für den Export von Überweisungsdateien erhalten. Für Deutschland lassen sich Bankdateien in den SEPA-Versionen pain.001.001.09 für Überweisungen und pain.008.001.08 für Lastschriften erzeugen.

Controlling

Neue Berichte erweitern Analysen für Hauptbuch, Bestand, Einkauf und Ergebnisrechnung. KI kann SQL-Abfragen generieren und kontextbezogene Fragen in vielen Ansichten beantworten. Berichtsansichten und Daten lassen sich leichter zwischen Unternehmen beziehungsweise nach Excel übertragen.

Vordefinierte und benutzerdefinierte Berichtsansichten können zwischen Unternehmen exportiert und importiert werden.

In der App Benutzerdefinierte Abfragen kann KI aus natürlichsprachlichen Anforderungen SQL-Abfragen für Analysen erzeugen. Ergebnisse und Parameter lassen sich anschließend in Listen-, Diagramm- und Kartenansichten auswerten.

Daten aus hierarchischen Tabellen und Aufschlüsselungstabellen der Berichte können nach Microsoft Excel exportiert werden. Der Export übernimmt die aktuell sichtbaren Felder sowie Gruppierungen, Sortierungen und Filter.

Die Funktion KI fragen steht in fast allen Listen- und Detailansichten zur Verfügung und verarbeitet Fragen im aktuellen Kontext. Eine zentrale App verwaltet wiederverwendbare Fragenvorlagen.

Neue Berichts-Apps erweitern Analysen für Hauptbuch, Bestandsbewegungen, Einkauf sowie Gewinn- und Verlustrechnung. Die Berichte unterstützen hierarchische Auswertungen, Aufschlüsselungen und den Zugriff auf zugrunde liegende Belege und Transaktionen.

Mehrere benutzerdefinierte Abfragen können gemeinsam validiert und aktiviert werden; anschließend wird eine Validierungszusammenfassung angezeigt.

CRM

CRM-Funktionen werden bei Kampagnen, Zielgruppen, Aktivitäten und Serviceabrufen erweitert. E-Mail-Aktivitäten unterstützen zusätzliche Empfängerrollen, Versandwege und Nachverfolgung. Geschäftspartnerdaten sowie Kalender- und Servicefunktionen erhalten weitere Felder und Bedienmöglichkeiten.

Im CRM stehen neue Apps zum Anzeigen, Anlegen und Bearbeiten von Kampagnen sowie eine Definitionsseite für Zielgruppen zur Verfügung. Für Deutschland erhält der Kampagnenassistent zusätzliche Adressfelder bei der Auswahl von Zielgeschäftspartnern.

Geschäftspartner erhalten zusätzliche Buchhaltungsfelder für Mahnungen und verbundene Geschäftspartner. In Deutschland kann außerdem die Umsatzsteuernummernprüfung für Geschäftspartner und Belege konfiguriert werden.

In Aktivitäten werden Benutzernamen für Anlage und Zuordnung angezeigt und direkt filterbar. Zusätzliche Felder mit Benutzercodes können als Filter oder Tabellenspalten verwendet werden.

E-Mail-Aktivitäten unterstützen An, Cc und Bcc, zusätzliche Versandoptionen und eine verbesserte Nachverfolgung. Je nach Client können Microsoft 365, Microsoft Outlook oder SAP Business One Mailer für den Versand genutzt werden; im Web Client können außerdem Prioritäten und Anlagen in die E-Mail übernommen werden.

Eine neue Kalender-App zeigt Aktivitäten und Serviceabrufe für einen oder mehrere Benutzer in verschiedenen Zeitansichten. Aktivitäten können direkt im Kalender angelegt oder per Drag&Drop aktualisiert werden.

Der Web Client kann Benachrichtigungen zu anstehenden Servicevertragsverlängerungen anzeigen.

Serviceabrufe zeigen eine Abruf-ID in der Detailsicht und unterstützen benutzerdefinierte Felder zum Anzeigen und Bearbeiten.

Vertrieb

Vertriebsnahe Ansichten zeigen Benutzerinformationen klarer und lassen sich gezielter filtern. Verkaufsbelege können als PDF mit eingebetteten XML-Daten ausgegeben werden. Entwürfe sowie ausgewählte Verkaufs- und Einkaufsprozesse erhalten zusätzliche Anzeige- und Filtermöglichkeiten.

In mehreren Verkaufs- und Einkaufs-Apps werden Benutzernamen direkt angezeigt und filterbar. Zusätzliche Codefelder für Rückmeldung und Anlage können als Filter oder Spalten genutzt werden.

Bei Verkaufs- und Einkaufsentwürfen wird der anlegende Benutzer namentlich angezeigt und kann direkt gefiltert werden. Zusätzlich steht der Benutzercode als Filter und Tabellenspalte bereit.

Verkaufsbelege können als benutzerdefinierte PDF-Kopie mit einer XML-Anlage der Belegdaten ausgegeben werden. Die XML-Daten können von Geschäftspartnern weiterverarbeitet oder für Crystal-Reports-Layouts verwendet werden; die Funktion muss zunächst im SAP-Business-One-Client eingerichtet werden.

Produktion

Produktionsbelege unterstützen Aufteilungsregeln entsprechend der konfigurierten Dimensionen. Neue MRP-Apps decken Szenarien, geplante Läufe, Auftragsempfehlungen und Prognosen ab. Empfehlungen können in Einkaufs- und Produktionsbelege überführt werden.

Ausgänge für Produktion und Eingänge aus Produktion zeigen Aufteilungsregeln abhängig von der Mehrdimensions-Einstellung als einzelne oder mehrere Dimensionsspalten an.

Neue Apps unterstützen MRP-Szenarios, geplante MRP-Läufe, Auftragsempfehlungen sowie Prognosen. Auftragsempfehlungen können in Einkaufs- und Produktionsbelege überführt und Prognosen auch aus historischen Daten erzeugt werden.

Personalwesen

Personalstammdaten werden stärker im Web Client verwaltet. Neue Apps unterstützen Mitarbeiterdaten, Rollen, Arbeitszeitblätter sowie Lebenszyklus- und Abwesenheitsinformationen. Ergänzende Konfigurationen decken organisatorische Angaben, Ausbildung und Kündigungsgründe ab.

Eine neue Personalgruppe in der Konfiguration verwaltet unter anderem Geschlecht, Vertriebs- und Einkaufsmitarbeiter, Abteilungen, Filialen, Planstellen, Rollen, Teams, Ausbildung und Kündigungsgründe.

Neue Apps ermöglichen das Anzeigen, Anlegen und Verwalten von Mitarbeiterdatensätzen. Dazu gehören Organisationsbeziehungen, Rollen, Arbeitszeitblätter sowie Lebenszyklus- und Abwesenheitsinformationen.

Projektmanagement

Projektmanagement erhält eine eigene App-Gruppe im Web Client. Projekte, Phasen, offene Probleme, Ressourcen und Arbeitszeitblätter können dort verwaltet und ausgewertet werden. Projekte lassen sich zudem direkt aus entsprechenden Projektfeldern neu anlegen.

Eine neue Projektmanagementgruppe bündelt Apps für Projekte, Phasen, offene Probleme, Ressourcen und Arbeitszeitblätter. Projekte können zudem direkt aus bearbeitbaren Projektfeldern heraus neu angelegt und übernommen werden.